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Heatball Eulenspiegelei als witziger Protest gegen EU-Glühlampenverbot
Heatball Eulenspiegelei als witziger Protest gegen EU-Glühlampenverbot22.10.2010, 12:42 Uhr
Ein Ingenieur hat das Glühlampenverbot der EU ausgehebelt. Mittels Umbenennung von Glühbirnen in Heizungen will er gegen die Verordnung protestierenKeine Glühlampe, sondern elektrischer Widerstand mit HeizelementSie sieht aus wie eine Glühbirne, sie passt in die gleiche Fassung, sie hat sogar die gleiche technische Funktion. Aber, so versichert die Webseite heatball.de ausdrücklich, es handelt sich nicht um eine Lampe, sondern um eine Heizung, die als Nebenprodukt Licht erzeugt. Der Wirkungsgrad der Heizung ist mit 95 Prozent Wärmeabgabe in der Tat beeindruckend. Die restlichen fünf Prozent werden als Licht abgegeben. Die EU-Verordnung zum Verbot von Glühlampen untersagt den Verkauf von Birnen mit einer Stärke von mehr als 60 Watt. Elektrische Heizungen fallen allerdings nicht unter die Verordnung. Da es keinem verboten ist, mit Strom zu heizen, kann der Heatball mit mehr als 60 Watt verkauft werden.
Heatball unterstützt Regenwaldprojekt
Mit der Aktion will der Betreiber der Webseite gegen die aus seiner Sicht unsinnige EU-Verordnung protestieren. Beispiel Energiesparhäuser: Einen Teil der Wärme in einem solchen Haus werde durch die Hitze von Glühbirnen erzeugt. Ersetze man diese durch Energiesparlampen, müsse die fehlende Energie anderweitig zugeführt werden. Zudem sei das Glühlampenverbot nicht geeignet, den Klimaschutz voranzubringen. Vielmehr solle man Regenwaldprojekte fördern. Folgerichtig sollen von jedem verkauften Heatball 30 Cent in ein solches Projekt fließen.
