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Stromanbieter EON will 1400 Jobs auslagern
Stromanbieter EON will 1400 Jobs auslagern23.11.2010, 12:38 Uhr
Um den Konzern weiter wettbewerbsfähig zu halten, sollen bis zum nächsten Frühjahr rund 1.400 Stellen ausgelagert werdenIT-Systeme werden weiterhin vom Stromanbieter verwaltetVor rund zwei Wochen hatte EON-Chef Theyssen angekündigt, dass der Stromanbieter vor einem tiefgreifenden Umbau stehe. Unrentable Unternehmensteile sollen dabei ausgegliedert werden, um den Konzern zu verschlanken und effizienter zu machen. In einem ersten Schritt werden nun etwa 1.400 Arbeitsplätze in ganz Europa aus dem Konzern ausgelagert. Es handelt sich in erster Linie um Stellen in Rechenzentren und bei den Netzwerk- und Telekommunikationsdiensten des Versorgers. Zukünftig werden die Firmen HP und T-Systems für diese Bereiche zuständig sein. Der Stromanbieter betonte jedoch, dass sicherheitsrelevante IT-Systeme weiterhin intern betrieben würden.
Stromanbieter will wettbewerbsfähig bleiben
Damit unterstreicht der Stromanbieter die Absicht, sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren und überflüssigen Ballast abzuwerfen. Vorstandsmitglied Marcus Schenck bezeichnete dies als unerlässlich für die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit von EON. Die entsprechenden Verträge für die Auslagerung der 1.400 Arbeitsplätze sollen Anfang Dezember vom Stromanbieter unterzeichnet werden.
