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Atommüll: Röttgen verspricht Bürgerbeteiligung in Gorleben

Atommüll: Röttgen verspricht Bürgerbeteiligung in Gorleben03.12.2010, 14:50 Uhr

Bei der Erkundung des geplanten Atommülllagers in Gorleben will Bundesumweltminister Röttgen (CDU) die Bevölkerung beteiligen. Die Opposition sieht dies allerdings als PR-GagBürger sollen bei Sicherheitskonzept für Atommüll mitwirken
Trotz der widrigen Wetterumstände hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) es geschafft, seinen Besuch im geplanten Endlager für Atommüll in Gorleben durchzuführen. Statt des Hubschraubers musste er allerdings mit dem Zug kommen. Bei der Besichtigung betonte der Minister, dass die Bevölkerung bei der Erkundung beteiligt werden solle. Der Staat habe hier eine „Bringschuld“ und so versprach Röttgen die volle Transparenz, Information und Beteiligung der betroffenen Bürger an dem Projekt. Möglichkeiten für eine Bürgerbeteiligung sieht er beispielsweise bei der Formulierung eines Sicherheitskonzepts für den Atommüll, wollte aber derzeit noch keine Einzelheiten nennen.

Gegner halten Gorleben nicht geeignet für Atommüll
Die Frage über die Eignung von Gorleben als Endlager für Atommüll sei nicht mit einer einzelnen Maßnahme zu beantworten, so Röttgen weiter. Vielmehr sei es ein Prozess, an dem er die Bevölkerung beteiligen wolle. Nach der Besichtigung des Bergwerks wollte der Umweltminister sich noch mit Lokalpolitikern aus der Umgebung treffen. Vertreter von Anti-Atom-Bewegungen und Bürgerinitiativen hatten es abgelehnt, sich mit Röttgen zu treffen, da sie in der Reise des Ministers nur eine PR-Maßnahme sehen, mit der die Einlagerung von Atommüll mit einem Deckmantel der Bürgerbeteiligung durchgesetzt werden soll. Die Opposition gegen das Endlager in Gorleben hält den Standort grundsätzlich für ungeeignet.



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