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Tipps zum Stromsparen im Winter
Tipps zum Stromsparen im Winter05.12.2010, 16:02 Uhr
Gerade in der dunklen und kalten Jahreszeit steigen die Stromkosten. Der Mensch braucht Licht und er braucht Wärme. Beides kostet richtig Geld. Einige Tipps helfen, den Geldbeutel wenigstens etwas zu entlasten.Lichtschalter nicht nur zum Anschalten benutzen
Eine gute und blendfreie Ausleuchtung des Arbeitsplatzes oder der Leseecke ist unerlässlich. Dazu muss nicht der gesamte Raum beim Wohnen erhellt werden. Eine Arbeitsplatzleuchte oder Tischlampe reichen völlig aus. Sie verbrauchen deutlich weniger Strom als der Kronleuchter an der Decke. Wer einen Raum betritt und das Licht anschaltet, sollte daran denken, es auch wieder auszuschalten, wenn er den Raum verlässt. "Dauerbrenner" gehen nicht nur ins Geld, sondern schädigen auch die Umwelt.
Backofen nicht vorheizen und Restwärme von Herdplatten nutzen
Auch wenn es auf vielen Backanleitungen steht, ein Backofen muss nicht vorgeheizt werden. Die sich entwickelnde Hitze kann schon für den Backprozess genutzt werden. Die auf Verpackungen angegebene Backzeit variiert dadurch natürlich. Ist beim Kochvorgang die gewünschte Temperatur erreicht, wird der Herd um einige Stufen zurückgeschaltet. Am Ende der Garzeit kann der Herd fünf bis zehn Minuten früher ausgeschaltet werden. Herdplatten geben genügend Restwärme ab, damit das Essen gar wird. Außerdem heizen Backöfen und Herdplatten während des Back- oder Kochvorganges die Umgebung. Die Heizung in der Küche kann also herunter geregelt werden. Und während des Lüftens wird sie ganz ausgeschaltet.
Fenster und Türen abdichten, Wände dämmen
Damit nicht für die Umwelt geheizt wird, ist es wichtig, dass Fenster und Türen richtig schließen. Oft sind es minimale Schlitze, durch die der Luftstrom zieht. Für kleine Kinder und Haustiere, die sich im Gegensatz zu Erwachsenen öfter auf dem Fußboden aufhalten, kann so ein Durchzug unter Türen sogar gesundheitsschädigend sein. Der Fachhandel bietet verschiedene Varianten von Klebebändern an, die auch der Laie schnell an Tür- oder Fensterfalzen anbringen kann. Wer eine Sanierung seines Hauses ins Auge fass, wählt Mehrfach- oder Wärmeverglasungen. Wärmebrücken an Hauswänden und Dächern lassen den größten Wärmeverlust entstehen. Auf Dächern lassen sich solche Wärmebrücken besonders nach Schnellfall gut beobachten. Fassadenarbeiten, die mit Wärmedämmung verbunden sind, sind nicht billig. Sie zahlen sich aber durch Energieeinsparungen schnell wieder aus.
[h4]Gefriergeräte abtauen[/h4]
Dicke Eispanzer in Gefriergeräten sind energiezehrend. Regelmäßiges Abtauen kann sie verhindern. Gerade der Winter bietet sich für solche Maßnahmen an, das Gefriergut kann bei Minusgraden vorübergehend auf dem Balkon gelagert werden. Wer sich ein neues Gerät anschafft, sollte auf die Energieeffizienzklasse achten. Nofrost-Geräte tauen von allein ab. Die Gefriertemperatur muss nicht unter - 18 Grad Celsius liegen.
