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Solarbranche erwartet erneute Kürzung der Einspeisevergütung
Solarbranche erwartet erneute Kürzung der Einspeisevergütung21.12.2010, 13:19 Uhr
Der Solarboom hat der Branche einen enormen Zuwachs beschert. Mitverantwortlich dafür waren die Kürzungen der Einspeisevergütung. Nun könnte eine weitere Kürzung schon 2011 vorgezogen werdenEingespeisevergütung belastet Strompreise für alleMit den Kürzungsplänen der Bundesregierung für die umstrittene Solarförderung setzte ein wahrer Boom beim Bau von Solaranlagen ein. Damit wollten die Betreiber sich die höheren Fördersätze sichern, die bei rechtzeitiger Fertigstellung in voller Höhe für viele Jahre vom Staat garantiert werden. Die Einspeisevergütung wird deshalb von vielen Experten kritisiert, weil sie durch die EEG-Umlage von allen Kunden über höhere Strompreise finanziert wird. Dabei wird nur ein Bruchteil des Ökostroms von Solaranlagen produziert.
Nächste Kürzungsstufe der Solarförderung schon Mitte 2011?
Die Einspeisevergütung wurde bereits mehrfach gekürzt, um die Belastung der allgemeinen Strompreise langfristig zu verringern. Die Solarbranche hat sich nun dazu bereit erklärt, einer vorzeitigen weiteren Kürzung der Solarförderung zuzustimmen, falls das Wachstum weiterhin so stark bleibe. Dies sagte der Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, König, dem Wirtschaftsmagazin Focus Money. Angedacht sei das Vorziehen der für 2012 vorgesehenen nächsten Kürzungsstufe um weitere 21 Prozent auf Mitte 2011. Bereits zum 1. Januar fällt die Einspeisevergütung um 13 Prozent.
