Bis zu 600 Euro sparen!
Jetzt Stromanbieter vergleichen.
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Strompreisrechner
Mit einem Strompreisvergleich bares Geld sparen
» zurück zur Startseite
Gas- und Stromanbieter rechnen mit Verlusten im kommenden Jahr
Gas- und Stromanbieter rechnen mit Verlusten im kommenden Jahr30.12.2010, 13:55 Uhr
Obwohl die operativen Ergebnisse nochmals für Milliardengewinne sorgen dürften, haben manche der großen Energieversorger an der Börse bereits einen Einbruch verzeichnet. Laufzeitverlängerung und unsichere Gaspreise sind dafür verantwortlichLaufzeitverlängerung wird teurer für die StromanbieterEigentlich hätte die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke eine Erfolgsstory für die großen vier Stromanbieter sein sollen. Nachdem die Bundesregierung endlich eine Entscheidung zugunsten der Konzerne getroffen hatte, blieb der erwartete Sturm auf die Aktien von E.ON, RWE und Co allerdings aus. Im Gegenteil. Beide Konzerne schlossen als diesjährige DAX-Verlierer ab. Die Anleger sehen die Bedingungen für die Laufzeitverlängerung mit Gewinnabschöpfung und Atomsteuer auf Brennelemente als schädlich für die Gewinnaussichten. Die operativen Gewinne werden allerdings nochmals steigen, da die großen Konzerne sich von diversen Beteiligungen in Milliardenhöhe getrennt haben, die für das vergangene Jahr angerechnet werden.
Gaspreise haben ihren stetigen Anstieg beendet
Besondere Kopfschmerzen bereitet den Gas- und Stromanbietern aber der Gasmarkt. Waren die Gaskunden bisher eine einfach zu melkende Kuh, hat ein Überangebot an Flüssiggas in Europa zu einem Preisverfall geführt. Dieses Gas stammt in erster Linie aus den Ländern am persischen Golf. Profitieren können die großen Konzerne davon allerdings kaum, da sie langfristige Lieferverträge mit der russischen Gazprom haben. Hier sind die Gaspreise an den Ölpreis gebunden, der bekanntlich in den letzten Monaten wieder auf Rekordhöhe angeschwollen ist. Dennoch: Am Hungertuch werden die Energieversorger nicht nagen allein die Laufzeitverlängerung wird insgesamt geschätzte Zusatzeinnahmen von rund 100 Milliarden Euro bescheren. Trotz der Gewinnabschöpfung wird hier genügend vom großen Atomkuchen übrig bleiben, vermuten Beobachter.
