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BWE: Hohe Strompreise durch Netznutzungskosten

BWE: Hohe Strompreise durch Netznutzungskosten07.01.2011, 16:57 Uhr

Der Bundesverband WindEnergie e.V. wehrt sich gegen die Darstellung der Stromanbieter, dass die erneuerbaren Energien die Strompreise nach oben treibenStrompreise sind nicht auf EEG-Umlage zurückzuführen
Wie der BWE auf seiner Webseite www.wind-energie.de erläutert, sind die hohen Strompreise nicht etwa auf die EEG-Umlage zurückzuführen, sondern eher auf die hohen Netznutzungskosten. Jeder Stromanbieter, der Kunden beliefern möchte, muss Gebühren für die Durchleitung des Stroms an den jeweiligen Netzbetreiber zahlen. Diese Netznutzungsgebühren werden dann über die Strompreise an die Kunden weitergegeben. Laut BWE sind diese Gebühren seit Beginn der Liberalisierung des Strommarktes extrem gestiegen. Allein zwischen 2001 und 2005 habe die Steigerung satte 50 Prozent betragen.

Hohe Netzgebühren zwingen kleine Stromanbieter zur Erhöhung der Strompreise
Der BWE untermauert seine Darstellung mit weiteren interessanten Fakten. So seien die Netznutzungsgebühren in Deutschland auf allen Spannungsebenen um mehr als das Doppelte teurer als im EU-Durchschnitt. Die daraus resultierenden Strompreise scheinen dies auch im EU-Vergleich zu bestätigen. Für die kleinen Stromanbieter bedeute dies, dass sie ihre Tarife entsprechend anpassen müssen und somit gegenüber den großen Energiekonzernen nicht konkurrenzfähig seien. Eine Schieflage gebe es auch beim Vergleich der Strompreise von Privathaushalten mit denen, die von der Industrie gezahlt werden, so der BWE weiter. Während die privaten Verbraucher Rekordpreise zahlen, muss die Industrie nicht mehr zahlen als vor zehn Jahren – oft sogar weniger.



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Ökostrom Stromanbieter Das Ablösen von Kernkraft, Erdöl und Kohle in der Energieerzeugung hat besonders seit dem Reaktorvorfall in Fukushima wieder höchste Priorität in Deutschland. Der Anteil von Ökostrom ist bei dem in Deutschland erzeugten Strom in den letzten Jahren rapide angestiegen. Im Jahre 2011 lag der Anteil bei 15,6 Prozent und soll laut Bundesregierung im Jahre 2020 bei 38 Prozent liegen.


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