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Strompreise und EEG-Umlage: Röttgen will keine Dauersubvention für Solarstrom
Strompreise und EEG-Umlage: Röttgen will keine Dauersubvention für Solarstrom11.01.2011, 16:20 Uhr
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will die Solarförderung nicht zur Dauersubvention werden lassen und kündigt entsprechende Maßnahmen zur weiteren Begrenzung anStrompreise steigen Solarförderung soll sinkenDie Kritik an der Solarförderung wird immer lauter, je höher die Strompreise ansteigen. Immerhin rechtfertigen die meisten Stromanbieter ihre Preiserhöhungen mit der gestiegenen EEG-Umlage. Diese Umlage wird unter anderem durch die Solarförderung bestimmt, bei der die Betreiber von Solaranlagen eine garantierte Einspeisevergütung in erheblicher Höhe erhalten. Da diese über die Strompreise auf alle Kunden umgelegt wird, sehen viele Verbraucherschützer und Politiker hier ein erhebliches Problem. Grund genug für Bundesumweltminister Röttgen, weiter an der Förderung der Solarenergie zu schneiden.
Markteinführung darf keine Dauersubvention werden
Dem Weser-Kurier sagte der Minister in einem Interview, dass er eine Dauersubvention der Solarenergie in Deutschland verhindern möchte. Es müsse sichergestellt werden, dass es sich nur um unterstützende Maßnahmen zu einer Markteinführung handele und nicht etwa um dauerhafte Subventionen. Die garantierte Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) müsse konstant an die sinkenden Preise der Solaranlagen angepasst werden. Nicht rütteln will Röttgen offenbar an der Förderung energiesparender Gebäude. Sie möchte der Minister nach eigenen Worten verstetigen.
