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Röttgen: Stromanbieter sollen ab 2050 CO2-frei produzieren
Röttgen: Stromanbieter sollen ab 2050 CO2-frei produzieren20.01.2011, 12:41 Uhr
Eine Stromproduktion ohne Ausstoß von CO2 hält Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) ab 2050 für möglich. Die Transformation müsse aber im Rahmen der Marktwirtschaft umgesetzt werdenStromanbieter könnten Ziel erreichenAm Rande der Jahrestagung Energiewirtschaft des Handelsblatts erklärte Umweltminister Röttgen, dass Deutschland am Ziel einer Kohlendioxid-freien Stromerzeugung festhalte. Dies könne ab 2050 Wirklichkeit werden, wenn die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden. Beispielsweise dürfe die Solarförderung nicht zu einer Dauersubvention werden. Auch der Emissionshandel der Stromanbieter spiele eine wichtige Rolle, so Röttgen weiter.
CO2-freie Stromerzeugung nicht mit Blockadehaltung möglich
Bezüglich der notwendigen Modernisierungen der Energiewirtschaft und der Stromnetze sprach Röttgen sich gegen eine Blockadehaltung aus. Man könne nicht gegen die Atomkraftwerke der Stromanbieter sein, Kohle ablehnen und zur gleichen Zeit den Bau von Windkraftanlagen und die Modernisierung der Stromnetze mit Bürgerinitiativen aufhalten. Wer eine solche Haltung gegen alles einnehme, werde nicht zu einer CO2-freien Stromerzeugung kommen. Zudem müssten die Politiker die Notwendigkeit der Projekte besser vermitteln.
