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Strompreise zu niedrig? RWE gibt rumänisches AKW auf
Strompreise zu niedrig? RWE gibt rumänisches AKW auf21.01.2011, 16:29 Uhr
Wegen der unsicheren Wirtschaftslage will der Stromanbieter sich nicht länger beim Bau des rumänischen Atomkraftwerks Cernavoda engagierenNiedrige Strompreise machen Projekt unrentabelDer Rückzug von RWE aus dem Projekt wurde am Donnerstag in Essen verkündet. Damit beendet der Stromanbieter sein Engagement beim geplanten Bau eines Atomkraftwerks im rumänischen Cernavoda. Der französische Energiekonzern GDF Suez hat ebenfalls seinen Ausstieg verkündet. Unter anderem waren nach der Finanzkrise die Strompreise aufgrund geringeren Verbrauchs in Rumänien zurückgegangen. Der Verzicht auf das 1,4 Gigawatt starke Atomkraftwerk bedeute aber nicht den generellen Rückzug von RWE aus dem Energiemarkt Rumäniens, betonte das Unternehmen..
Strompreise nicht einziger Grund für Rückzug
Aber nicht nur die Strompreise machen den Bau des Kraftwerks möglicherweise unrentabel. Investoren fürchten die generell unsichere Wirtschaftslage in dem Land, aber auch die unklare Lage nach der Neustrukturierung des Energiesektors durch die rumänische Regierung. Atomkraftgegner hatten den Bau des Kraftwerks Cernavoda mit Hinweis auf eine mögliche Erdbebengefahr strikt abgelehnt. Der Stromanbieter RWE stellte klar, dass die Entscheidung über die Beendigung des Projekts jedoch nichts mit Sicherheitsbedenken zu tun habe. Die technische Qualität des Atomkraftwerks werde nicht in Frage gestellt, so der Konzern.
