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Französischer Stromanbieter kann britische Konkurrenz übernehmen
Französischer Stromanbieter kann britische Konkurrenz übernehmen28.01.2011, 15:41 Uhr
Für den geplanten Einstieg von GDF Suez beim britischen Stromanbieter International Power gibt die EU-Kommission ihre Zustimmung, wenn bestimmte Auflagen erfüllt werdenBritischer Stromanbieter muss sich von Kraftwerksbetreiber trennenUm den britischen Stromanbieter International Power übernehmen zu dürfen, muss dessen Beteiligung am belgischen Kraftwerksbetreiber T-Power verkauft werden. Die EU-Kommission hält die für notwendig, um Wettbewerbsnachteile für andere Stromanbieter zu vermeiden. Für GDF Suez bedeutet dieses Geschäft den Aufstieg zum umsatzstärksten Energieversorger weltweit. Für die Fusion soll eine neue Gesellschaft gegründet werden, an dem GDF Suez 70 Prozent der Anteile halten wird. Die restlichen 30 Prozent entfallen auf die Eigentümer der bisherigen International Power-Anteile. Zudem erhalten dessen Aktionäre eine Auszahlung von rund 1,7 Milliarden Euro vom französischen Stromanbieter.
GDF überholt deutschen Stromanbieter EON
Falls der Deal wie geplant abgewickelt wird, würde GDF Suez den deutschen Stromanbieter EON als den Versorger mit dem größten Umsatz in der Welt überholen. Der britische Konzern International Power hält Beteiligungen an mehr als 50 Kraftwerken überall in der Welt und erreichte im vergangenen Jahr einen Umsatz von knapp vier Milliarden Euro. EON verkauft derzeit viele ausländische Beteiligungen im Zuge eines Programms zum Schuldenabbau und der strategischen Neuausrichtung des Konzerns.
