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Unruhen in Ägypten lösen Besorgnis bei Stromanbieter RWE aus
Unruhen in Ägypten lösen Besorgnis bei Stromanbieter RWE aus31.01.2011, 15:26 Uhr
Die unsichere Situation in Ägypten ist am Wochenende weiter eskaliert. Verlässliche Prognosen sind derzeit unmöglich. RWE-Chef Grossmann sorgt sich um die rund 4000 Mitarbeiter im LandStromanbieter betrachtet Entwicklung in Ägypten mit SorgeAuf den Straßen von Kairo und anderen ägyptischen Städten ist am Wochenende das Chaos ausgebrochen. Die Demonstranten fordern nach wie vor den Rücktritt von Präsident Mubarak. Armee und Polizei greifen teilweise hart durch, doch wie sich die Situation in den nächsten Stunden und Tagen entwickeln wird, ist vollkommen unklar. Jürgen Grossmann, der den Stromanbieter RWE auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vertritt, äußerte am Wochenende große Besorgnis wegen der mehr als viertausend RWE-Mitarbeiter, die in Ägypten nun einer ungewissen Zukunft entgegensehen.
Noch keine Evakuierungen durch Stromanbieter geplant
Der Stromanbieter ist in diversen Energieprojekten in Ägypten beteiligt. Hauptsächlich geht es dabei um die Förderung von Gas und Öl, aber auch andere Geschäftsfelder sind in Ägypten vorhanden. Grossmann bezeichnete das Engagement von RWE in dem nordafrikanischen Land als langfristig. Man habe die Absicht, dort zu bleiben. Nichtsdestotrotz sorge man sich um die Beschäftigten und habe ein Krisenbüro eingerichtet. Eine Evakuierung von Mitarbeitern habe es aber noch nicht gegeben. Am Montag wurden erste Kontingente von Deutschen ausgeflogen, hier handelte es sich nach offiziellen Angaben aber nicht um eine Evakuierung.
