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Rostock: Stromanbieter Vattenfall und RWE verkaufen Anteile an Kraftwerk
Rostock: Stromanbieter Vattenfall und RWE verkaufen Anteile an Kraftwerk01.02.2011, 15:39 Uhr
Mit dem Verkauf ihrer Anteile an den Stromanbieter RheinEnergie steigen die beiden Versorger Vattenfall und RWE aus ihren Minderheitsbeteiligungen am Steinkohlekraftwerk Rostock ausGroße Stromanbieter steigen aus, kommunale Versorger steigen einFür jeweils dreistellige Millionenbeträge sollen Medienberichten zufolge die Anteile der Stromanbieter Vattenfall und RWE in Höhe von 25 bzw. 24,6 Prozent an den Energieversorger RheinEnergie gehen. Die Mehrheit der Anteile am Rostocker Steinkohlekraftwerk verbleibt allerdings bei EnBW. Der Stuttgarter Konzern hält 50,4 Prozent an dem 553-Megawatt-Kraftwerk. Der kommunale Versorger RheinEnergie will mit der Transaktion seine Kapazitäten bei der Energieerzeugung erweitern und folgt damit einem Trend, der sich in den letzten Monaten immer deutlicher herauskristallisiert. Viele Stadtwerke und größere kommunale Stromanbieter setzen auf eigene Kraftwerkskapazitäten.
Neuausrichtung der vier großen Stromanbieter
Die Entscheidung der kleineren Versorger, ihre Kraftwerksbeteiligungen zu erweitern, kommt für die Stromanbieter Vattenfall und RWE wie gerufen. Vattenfall hat mit einem Sparprogramm vergangenes Jahr einen Kurswechsel eingeleitet und sich bereits von diversen Beteiligungen getrennt, ähnlich wie Konkurrent E.ON. Eine Neuausrichtung von RWE steht noch aus, soll aber im Laufe des Monats Februar von der Konzernleitung bekannt gegeben werden. Bei EnBW steht die Übernahme durch das Land Baden-Württemberg an.
