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EU spricht über Energiepolitik, Strompreise und Gasimporte
EU spricht über Energiepolitik, Strompreise und Gasimporte04.02.2011, 16:58 Uhr
Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben sich am Freitag in Brüssel getroffen, um über die zukünftige Energiepolitik der EU zu sprechen.Erneuerbare Energien wichtiges ThemaAuf der Liste der zu besprechenden Punkte stehen eine Menge wichtiger Themen. Besonders der Ausbau der Stromnetze (und der dazugehörigen Finanzierung) und eine größere Unabhängigkeit von russischen Gasimporten sind Gegenstand der Gespräche. Außerdem wird über die Förderung erneuerbarer Energien in ganz Europa durch öffentliche Gelder diskutiert. Hier gibt es auch das größte Konfliktpotenzial. Angesichts steigender Strompreise wird auch über Maßnahmen zur Einsparung bei Energie gesprochen.
Sicherung von bezahlbarer Energie gefordert
Besonders was das Gas angeht, will Europa künftig auch in Krisensituationen eine bessere Absicherung haben. Immer wieder gibt es Probleme mit russischen Gaslieferungen wegen Rechnungsstreitigkeiten oder auch durch den Streit Russlands mit Dritten. So kam es 2009 zu Unterbrechungen bei der Durchleitung von Gas, weil die Ukraine die hohen Gaspreise an Russland nicht länger zahlen wollte. Der Ausbau der sogenannten Südroute über die Türkei ist dabei nur eine von vielen Möglichkeiten. Grundsätzlich habe die Bereitstellung von sicherer, nachhaltiger und bezahlbarer Energie Priorität für die EU, stellen die Regierungschefs in einer Erklärung fest. Besonders in der letzten Zeit sind sowohl die Gaspreise als auch die Benzin- und Strompreise extrem gestiegen.
