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Teure Energie: Öl- und Strompreise treiben Inflation hoch
Teure Energie: Öl- und Strompreise treiben Inflation hoch11.02.2011, 15:53 Uhr
Die Inflationsrate war in den vergangenen Monaten eher moderat ausgefallen. Doch hohe Strompreise und der Preissprung bei Öl und Benzin hat die Inflationsrate stärker steigen lassen als erwartetStrompreise um 7,2 Prozent höher als im VorjahrAuf ganze 2,0 Prozent stieg die Inflationsrate im Januar an. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden musste seine Schätzung um 0,1 Prozent nach oben korrigieren. Die Inflationsrate erreicht damit einen wirtschaftspolitisch kritischen Wert. Den Grund für die Steigerung sehen die Statistiker klar in den Energiekosten. Sowohl Strompreise als auch teurer Treibstoff für Autos und Heizungen haben die Bürger deutlich stärker belastet als im Vorjahr. Alleine im Vergleich zum Dezember stiegen die Strompreise um durchschnittlich 5 Prozent und im Vorjahresvergleich sogar um 7,2 Prozent. Leichtes Heizöl verteuerte sich um unglaubliche 25,5 Prozent.
Nicht nur die Stromanbieter erhöhen die Preise
Wären die Strompreise und die Treibstoffkosten nicht gestiegen, hätte die Inflationsrate im Januar lediglich 1,1 Prozent betragen, führten die Statistiker weiter aus. Aber nicht nur die Stromanbieter und Ölkonzerne haben zugeschlagen. Auch die Lebensmittelpreise scheinen weiter zu steigen. Bei Obst und Gemüse stärker, bei Fleisch und Fisch etwas weniger. Im Durchschnitt stiegen die Preise für Nahrungsmittel um 2,8 Prozent. Sollten die Strompreise und vor allem auch der Ölpreis weiterhin so stark ansteigen, könnte der Aufschwung nach Ansicht von Wirtschaftsexperten langfristig gefährdet sein.
