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Strompreise könnten wegen Investitionen in Energiespeicher steigen

Strompreise könnten wegen Investitionen in Energiespeicher steigen18.02.2011, 14:49 Uhr

Einer Studie zufolge würden die Investitionen in Energiespeicher rund 30 Milliarden Euro verschlingen. Geld, das die Stromanbieter vermutlich über die Strompreise finanzieren würdenNegative Strompreise Folge fehlender Energiespeicher
Der Investitionsbedarf nur für Deutschland scheint gewaltig: Um die starken Schwankungen bei der Stromproduktion erneuerbarer Energien auszugleichen, sind große Energiespeicher notwendig. Mit solchen Speichern könnte der Strom nach der Erzeugung quasi zwischengelagert werden, bis die Nachfrage für die erzeugte Energie eine Einspeisung in das Stromnetz erfordert. Bisher ist eine solche Speicherung kaum möglich, weswegen beispielsweise bei starkem Wind der überschüssige Strom aus Windkraftanlagen nicht wirklich genutzt werden kann. Dies kann sogar die berüchtigten negativen Strompreise an der Strombörse nach sich ziehen, weil keiner den Strom abnehmen möchte.

Strompreise könnten durch Investitionen steigen
Eine Studie zu dem Thema wurde durch die Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group (BCG) erstellt, wie das „Handelsblatt“ berichtet. Demnach beläuft sich der finanzielle Bedarf für neue Energiespeicher auf bis zu 30 Milliarden Euro. Verschiedene technische Verfahren zur Energiespeicherung werden durch die Stromanbieter derzeit erprobt. Unabhängig von dieser Studie ist es allerdings ein Fakt, dass normalerweise solche Investitionskosten früher oder später auf die Strompreise umgelegt werden. Dennoch würde sich die Investition bezahlt machen, denn mit einer funktionierenden Infrastruktur zur Speicherung erneuerbarer Energien könnten im Gegenzug konventionelle Kraftwerke eingespart werden.



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