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Stromanbieter RWE will 260 Mio Euro in AKW Biblis stecken
Stromanbieter RWE will 260 Mio Euro in AKW Biblis stecken21.02.2011, 16:27 Uhr
Mit umfangreichen Nachrüstungen will der Energiekonzern RWE die Sicherheitsbedenken hinsichtlich der beiden Kraftwerksblöcke des Atomkraftwerks Biblis ausräumenStromanbieter will Biblis sicherer machenDie Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke ist kein Selbstläufer. Das zumindest betonen auch die CDU-Politiker, die mit den Auswirkungen der Entscheidung auf Landesebene zurechtkommen müssen. In Hessen hatte die Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU) schon vor einiger Zeit Nachrüstungen gefordert, um die Sicherheitsstandards in Deutschlands ältestem Atomkraftwerk Biblis zu erhöhen. Der Stromanbieter und Betreiber der Anlage, RWE, will dieser Forderung nun nachkommen und insgesamt 260 Millionen Euro investieren. Unter anderem soll die Widerstandsfähigkeit gegen Erdbeben verbessert werden.
Alte Auflagen muss der Stromanbieter nur mit Verzögerung erfüllen
Die Atomkraftgegner in Gestalt der Opposition im hessischen Landtag halten diese Investitionen allerdings nicht für ausreichend. Die beiden Blöcke des Atomkraftwerks Biblis stammen aus den 70er Jahren und gelten bei den Gegnern als besonders störanfällig. In der Tat hatte das Kernkraftwerk in den vergangenen Jahren wiederholt mit technischen Problemen zu kämpfen. Nach Ansicht der Opposition stellt die hessische Landesregierung wirtschaftliche Interessen über die Sicherheit der Bürger. Auflagen, die bereits seit 20 Jahren bestehen, müssten teilweise erst bis zum Jahr 2013 tatsächlich erfüllt werden. Dies war bereits vor einigen Wochen von der Opposition bemängelt worden.
