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Hohe Strompreise: Sind Energiesparlampen wirklich eine Lösung?
Hohe Strompreise: Sind Energiesparlampen wirklich eine Lösung?22.02.2011, 12:05 Uhr
Die EU verbietet nach und nach die herkömmlichen Glühbirnen. Unbestritten ist, dass die Energiesparlampen weniger Strom verbrauchen doch wie steht es mit Leistung und Entsorgung?Verbrauchssenkung gegen hohe StrompreiseDie Strompreise steigen und bieten einen weiteren Anreiz für viele Verbraucher, ihre Leuchtmittel gegen Energiesparlampen auszutauschen. Aber die hochgelobten Lampen haben ihre Tücken. Zum einen sind noch immer viele Hersteller nicht dazu in der Lage, den versprochenen Stromverbrauch einzuhalten. Zudem ist das Licht bei vielen Energiesparlampen nicht natürlich und die Haltbarkeit ist besonders bei zahlreichen Schaltvorgängen eher mangelhaft. Kauft man teurere Modelle mit besserer Haltbarkeit, ist der Einspareffekt deutlich geringer auch wenn die hohen Strompreise dazu beitragen, dass Verbrauchssenkung sich eher lohnt. Das schlimmste Problem aber hat die Energiesparlampe bei der Entsorgung.
Energiesparlampe hat viele Nachteile
Durch die Verwendung von Quecksilber bei der Herstellung von Energiesparlampen besteht ein erhebliches Entsorgungsproblem. Kritiker der Leuchten bemängeln, dass bei einer zerbrochenen Lampe eigentlich die Feuerwehr für eine fachgerechte Entsorgung anrücken müsste. Aber auch unversehrte Lampen landen viel zu oft im Hausmüll, weil die Verbraucher zu wenig informiert sind und nicht genügend Sammelstellen existieren. Wer dennoch sparen will, kann auf LED-Lampen zurückgreifen, die immer leistungsfähiger werden. Sie sind allerdings teuer in der Anschaffung und nicht für jede Anwendung geeignet. Besser schneiden die Halogenlampen ab. Sie sind ausreichend hell, bieten angenehme Lichtfarben und verbrauchen dennoch deutlich weniger als die alten Glühbirnen. Lediglich die inzwischen weniger verbreiteten Halogen-Deckenfluter sind wahre Stromfresser, zumal die Dimmer meist nicht den Verbrauch herunterregeln, sondern nur den Widerstand erhöhen der Verbrauch bleibt also immer gleich hoch.
