Bis zu 600 Euro sparen!
Jetzt Stromanbieter vergleichen.
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Strompreisrechner
Mit einem Strompreisvergleich bares Geld sparen
» zurück zur Startseite
Stromanbieter prüfen Stilllegung von AKW Brunsbüttel
Stromanbieter prüfen Stilllegung von AKW Brunsbüttel23.02.2011, 12:31 Uhr
Die beiden Betreiber des Atomkraftwerks Brunsbüttel, E.ON und Vattenfall, planen offenbar das mögliche Aus für die Anlage, die seit Jahren als Pannenreaktor durch die Medien gehtStromanbieter betreiben Brunsbüttel gemeinsamVattenfall-Chef Löseth sagte vergangene Woche in München, dass ein Weiterbetrieb des Atomkraftwerks Brunsbüttel von verschiedenen Faktoren abhänge. Dazu gehörten sowohl die Sicherheitsauflagen sowie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Stromanbieter E.ON und Vattenfall betreiben das Kernkraftwerk gemeinsam. Im Jahr 2007 hatte eine Pannenserie dazu geführt, dass der Reaktor vom Netz genommen werden musste. Brunsbüttel zählt zu den ältesten Atomkraftwerken in Deutschland. Kritiker bemängeln vor allem eine mangelnde Absicherung gegen Flugzeugabstürze.
Laufzeitverlängerung bringt weitere Sicherheitsauflagen mit sich
Hinsichtlich der Laufzeitverlängerung würde sich für die Stromanbieter nicht viel ändern. Bei einer endgültigen Stilllegung von Brunsbüttel könnten sie die vorhandene Restlaufzeit des Atomkraftwerks auf andere Anlagen übertragen. Ähnliche Pläne existieren bei EnBW bezüglich des AKW Neckarwestheim und selbst RWE denkt über ein vorzeitiges Aus von Biblis nach. Die vier großen Stromanbieter prüfen derzeit alle, welche Anlagen aus betriebswirtschaftlicher Sicht auch in Zukunft betrieben werden sollen. Damit wollen sie die Kosten für Sicherheitsauflagen im vertretbaren Rahmen halten und nur in solche Atomkraftwerke investieren, deren Weiterbetrieb sich auch über die gesamte Laufzeit hinweg lohnt. Dies könnte das vorzeitige Aus für die ältesten Atomkraftwerke bedeuten.
