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Strompreise, Ölpreis und die Inflation: Energie kostet immer mehr
Strompreise, Ölpreis und die Inflation: Energie kostet immer mehr03.03.2011, 14:24 Uhr
Die Inflation hätte eigentlich moderat ausfallen können, würden die Kosten für Energie und Nahrungsmittel derzeit nicht so stark ansteigen. Für die meisten Haushalte wird es deutlich teurerHöhere Strompreise treffen einen Großteil der VerbraucherGründe für die zunehmende Inflation gibt es viele. Der Ölpreis, der ohnehin schon auf recht hohem Niveau war, ist seit Beginn der Krise in Nordafrika und speziell in Libyen geradezu durch die Decke gegangen. Außerdem führt die Unsicherheit vieler Verbraucher beim neuen E-10-Benzin zu einer stärkeren Nachfrage beim teuren Super Plus, was den Preis weiter anheizt. Dem folgen die Preise für Heizöl, was uns zu den Energiekosten im Haushalt bringt. Viele Verbraucher sind in diesen Tagen auch durch die Erhöhung der Strompreise betroffen. Gemeinsam mit den höheren Kosten für Nahrungsmittel bedeutet dies Berechnungen von Experten zufolge rund 200 Euro Mehrkosten im Jahr für einen Durchschnittshaushalt.
Stromanbieter wechseln kann den Geldbeutel entlasten
Zumindest die höheren Strompreise lassen sich von den Verbrauchern aber oftmals vermeiden. Wer eine Strompreiserhöhung vom Stromanbieter bekommt, sollte umgehend von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und nach einem Strompreisvergleich zu einem günstigeren Versorger wechseln. Bei Tankstellen bleibt nur das Ausweichen auf freite Anbieter, die aber oft nur einen Cent pro Liter billiger sind. Zudem kann man nicht immer dort tanken, wo man möchte, wenn der Tank leer ist, sondern muss die nächstgelegene Station anfahren. Experten erwarten keine schnelle Entspannung beim Ölpreis, da die politische Situation nach wie vor angespannt ist. Dass es gar keinen realen Versorgungsengpass gibt, ist auf dem Ölmarkt offenbar nicht von Belang die Angst davor reicht für die Preistreiberei aus. Bleiben die Ölpreise hoch, werden die Gaspreise mit etwas Verzögerung ebenfalls steigen.
