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Japan: Kernschmelze droht Behörden befürchten das Schlimmste
Japan: Kernschmelze droht Behörden befürchten das Schlimmste11.03.2011, 16:21 Uhr
Die Nachwirkungen des schweren Erdbebens in Japan könnten noch viel schlimere Folgen nach sich ziehen. Das AKW Fukushima kann nur noch wenige Stunden mit Batterien gekühlt werdenBatteriebetrieb kann Atomkraftwerk nicht lange kühlenDas Atomkraftwerk Fukushima kann nach japanischen Angaben nur noch im Batteriebetrieb gekühlt werden. Die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit GRS in Köln geht davon aus, dass der Strom für die Notkühlung nur noch wenige Stunden zur Verfügung steht. Im schlimmsten Falle könnte dann die Kernschmelze drohen. Die japanische Regierung hat tausende Menschen inzwischen vorsichtshalber evakuieren lassen. Das Militär versucht bislang fieberhaft, das bereits abgeschaltete Kernkraftwerk mit Hilfe von mobilen Notstromaggregaten zu versorgen, damit die Kühlung weiter gewährleistet werden kann.
Kühlwasserleck in anderem Atomkraftwerk
Obwohl alle Atomkraftwerke in der Katastrophenregion abgeschaltet wurden, produzieren die Reaktoren natürlich immer noch sehr viel Nachwärme. Um diese abzuführen, ist eine konstante Kühlung notwendig. In einem Atomkraftwerk bei Onagawa gibt es zudem einen ungeklärten Verlust von Kühlwasser, dessen Stand weiter absinkt. Die Ursache hierfür ist noch völlig unklar. Ein Brand in einem Turbinengebäude in Onagawa konnte offenbar inzwischen gelöscht werden.
