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Stromversorgung in Japan nach Erdbeben teilweise zusammengebrochen

Stromversorgung in Japan nach Erdbeben teilweise zusammengebrochen14.03.2011, 13:47 Uhr

Durch die schweren Schäden nach dem Erdbeben sitzen Millionen Japaner ohne Wasser und Strom da. Auch die Hauptstadt Tokio muss sich auf Stromausfälle einstellenStromausfall durch Erdbeben
Als das Erdbeben in Japan Chaos und Verwüstungen anrichtete, schalteten sich zahlreiche Atomkraftwerke des Landes automatisch ab. Dass diese Vorsichtsmaßnahme bei einigen Reaktoren offenbar nicht ausgereicht hat, um eine Kernschmelze zu verhindern, ist ein dramatischer Aspekt der Katastrophe. Ein anderer ist die direkte Folge: Es steht nicht mehr genügend Strom zur Verfügung, um alle Japaner mit Strom zu versorgen. Erschwerend kommt hinzu, dass der Pro-Kopf-Verbrauch in Japan deutlich höher ist als hierzulande. Klimaanlagen, Luftfilter und alle möglichen elektrischen Helfer gehören in den Wohnungen dort zum Standard und werden im Normalfall rund um die Uhr betrieben.

Stromsparen für Bürger angeordnet
Die Regierung kündigte am Wochenende an, dass eine Rationierung von Strom für bestimmte Regionen aufgrund des Erdbebens unausweichlich sei. Um Stromausfälle zu vermeiden, forderte man die Bürger zum absoluten Stromsparen auf. Dies scheint erste Erfolge zu zeigen, denn die erwartete Stromsperre für Tokio kam später als zunächst angekündigt Abgesehen von der niedrigeren Stromproduktion durch den Ausfall der Atomkraftwerke hat das Erdbeben aber natürlich auch die gesamte Infrastruktur der Stromanbieter in Mitleidenschaft gezogen. Sowohl Stromleitungen als auch die Wasserversorgung ist vielerorts unterbrochen. Die Verwüstungen sind besonders in den vom Tsunami betroffenen Gebieten gravierend, welcher direkt nach dem Erdbeben ganze Landstriche verschluckte. Die Zahl der Opfer dürfte in die Zehntausende gehen; über 600.000 Menschen halten sich derzeit in Notunterkünften auf. Und es ist noch nicht vorbei: Starke Nachbeben verängstigen die Leute nach wie vor.



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