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Japan: Hubschrauber und Wasserwerfer sollen Fukushima kühlen
Japan: Hubschrauber und Wasserwerfer sollen Fukushima kühlen17.03.2011, 13:46 Uhr
Mit zusätzlichem Wasser will die japanische Regierung die Situation in Fukushima unter Kontrolle bringen. Die radioaktive Strahlung hat sich allerdings dadurch nicht reduziertTonnen von Wasser sollen Fukushima rettenZwei Hubschrauber vom Typ CH-47 Chinook der japanischen Streitkräfte konnten im japanischen Fernsehen live bei der Aktion beobachtet werden. Mit Hilfe von Löschbehältern, die sonst zur Bekämpfung von Waldbränden eingesetzt werden, schütteten sie mehrere Tonnen Wasser zur Kühlung über dem Reaktor Nummer Drei des Atomkraftwerks in Fukushima aus. Außerdem sollen Wasserwerfer der Polizei in Stellung gebracht worden sein, um zusätzliches Kühlwasser an den Ort des Geschehens zu bringen. Bereits gestern hatte es Testläufe aus der Luft gegeben, die aber wegen der starken radioaktiven Strahlung abgebrochen werden mussten.
Stromversorgung für Kühlsystem soll repariert werden
Nach Angaben der Regierung wurden die nun eingesetzten Hubschrauber mit Bleiplatten am Boden ausgerüstet, welche die Besatzungen besser vor der Radioaktivität schützen sollen. Dennoch ist der Einsatz für jede Besatzung auf maximal 40 Minuten reduziert worden. Bislang hat sich die Intensität der Strahlung durch den Einsatz der Hubschrauber allerdings nicht reduziert, wie der japanische Stromanbieter Tepco der Nachrichtenagentur Kyodo mitteilte. Ob wenigstens die Temperatur der Reaktoren im Atomkraftwerk Fukushima gesenkt werden konnte, blieb unklar. Momentan versuchen Mitarbeiter parallel zu den Kühlversuchen, die Stromversorgung wieder herzustellen. Damit soll die ausgefallene Kühlung bis zum Nachmittag zumindest teilweise wieder in Gang gebracht werden, so die Nachrichtenagentur weiter.
