Bis zu 600 Euro sparen!
Jetzt Stromanbieter vergleichen.
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Strompreisrechner
Mit einem Strompreisvergleich bares Geld sparen
» zurück zur Startseite
Stromanbieter TelDaFax: Kunden rutschen erstmals in die Grundversorgung
Stromanbieter TelDaFax: Kunden rutschen erstmals in die Grundversorgung22.03.2011, 15:29 Uhr
In den letzten Wochen hatte TelDaFax immer wieder Schlagzeilen wegen nicht bezahlter Netzentgelte gemacht. Nun haben die ersten Netzbetreiber die Konsequenzen gezogenStromanbieter kann Kunden nicht mehr beliefernBisher war es dem Stromanbieter immer gelungen, eine endgültige Sperrung des Netzzugangs durch die jeweiligen Netzbetreiber zu verhindern, in dem die Rechnungen in letzter Minute gezahlt wurden. Mittlerweile hat zwar auch ein neues Team die Leitung von TelDaFax übernommen, doch ist die Geduld einiger Netzbetreiber nun offenbar doch am Ende. Nach den Stadtwerken Garbsen haben nun auch die Niederrheinwerke die örtlichen TelDaFax-Kunden darüber informiert, dass sie ab sofort wieder vom Grundversorger beliefert werden. Damit kommen die Stromanbieter ihrer gesetzlichen Grundversorgungspflicht nach, derzufolge kein Kunde, der seinen Strom bezahlt, ohne Strom gelassen werden darf. Das Problem für die Kunden ist nun allerdings, dass sie deutlich höhere Strompreise in der Grundversorgung zahlen als bei TelDaFax.
Strompreise in der Grundversorgung deutlich höher
Drei Monate haben die Kunden der Niederrheinwerke nun Zeit, eine Entscheidung zu treffen. Entweder bleiben sie beim örtlichen Grundversorger oder sie wechseln zu einem günstigeren Stromanbieter. Natürlich können sie theoretisch auch einen günstigeren Stromtarif beim Grundversorger erhalten, denn die Grundversorgung ist fast immer der teuerste Tarif im Programm eines Energieunternehmens. Wer nach den drei Monaten nichts unternommen hat, bleibt in der Grundversorgung. Verbraucherschützer empfehlen den Kunden, gegebenenfalls einen unabhängigen Stromvergleich durchzuführen. In den vergleichbaren Fällen der vergangenen Wochen wurden die Kunden zudem aufgefordert, sich von TelDaFax die Weiterbelieferung schriftlich garantieren zu lassen, was zwar an der Sperrung des Netzzugangs nichts ändert, aber möglicherweise in der Folge noch juristische Bedeutung haben könnte.
