Bis zu 600 Euro sparen!
Jetzt Stromanbieter vergleichen.
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Strompreisrechner
Mit einem Strompreisvergleich bares Geld sparen
» zurück zur Startseite
Fukushima: Regierung in Japan skeptisch
Fukushima: Regierung in Japan skeptisch24.03.2011, 12:57 Uhr
Wegen der zahlreichen Rückschläge ist die japanische Regierung skeptisch, ob die Situation in absehbarer Zeit unter Kontrolle gebracht werden kannWasserdampf über drei ReaktorblöckenDurch die Zwischenfälle der vergangenen Tage mussten die risikoreichen Arbeiten für die Sicherung der kritischen Reaktorblöcke im japanischen Atomkraftwerk Fukushima I immer wieder unterbrochen werden. Nach der Rauchentwicklung der letzten Tage wurde gestern und heute auch wieder verstärkt Wasserdampf über den Reaktoren 1, 2 und 4 gemeldet. Dies deutet auf eine Erhöhung der Temperatur im Inneren der beschädigten Anlagen hin. Durch die hohe radioaktive Strahlung mussten die Arbeiter immer wieder zurückgezogen werden. Wegen dieser Unterbrechungen sagte der Regierungssprecher Edano, dass man in der gegenwärtigen Lage nicht zu optimistisch sein dürfe.
Drei Arbeiter radioaktiv verstrahlt
Die Arbeiten am Kühlsystem von Reaktor Nummer 3 konnten inzwischen wiederaufgenommen werden, während der Kontrollraum von Block 1 wieder mit Strom für die Beleuchtung versorgt wird. Drei Arbeiter in Fukushima sollen Medienberichten zufolge inzwischen eine sehr hohe Dosis radioaktiver Strahlung abbekommen haben. Die japanische Atomsicherheitsbehörde bezifferte die Dosis mit 170 bis 180 Millisievert. Zwei der Arbeiter hätten bei Tätigkeiten am Reaktor 3 Verbrennungen erlitten und seien in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der Grenzwert war für die Arbeiter in den Reaktorblöcken auf maximal 150 Millisievert festgelegt worden.
