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Fukushima: Nach Kernschmelze Plutonium im Boden
Fukushima: Nach Kernschmelze Plutonium im Boden29.03.2011, 13:26 Uhr
Der Fund von hochgiftigem Plutonium im Erdboden rund um das Atomkraftwerk Fukushima I scheint den endgültigen Beweis für eine Kernschmelze zu liefernRadioaktivität in Fukushima steigt weiter anDie japanische Regierung räumte inzwischen auch offiziell ein, dass es wohl eine Kernschmelze im Atomkraftwerk von Fukushima gegeben habe. Angeblich sei dieser Vorgang aber durch das Einbringen von Kühlwasser gestoppt worden eine Behauptung, die viele westliche Experten in Zweifel ziehen. Klar ist, dass die radioaktive Strahlung zunimmt. Im Boden rund um das Kraftwerk wurde inzwischen auch das hochgiftige Plutonium gefunden. Da dies nur im Inneren der Reaktoren zu finden sein dürfte, ist es ein eindeutiger Hinweis auf ein Leck im Reaktorbehälter selbst, das vermutlich durch eine Kernschmelze verursacht wurde.
Verstrahltes Wasser verhindert Inbetriebnahme der Kühlsysteme
Derzeit versuchen die Arbeiter, radioaktiv verseuchtes Wasser aus den Turbinengebäuden der Blöcke 1 bis 3 abzupumpen. Erst danach könne versucht werden, die wichtigen Systeme zur Kühlung der Anlagen wieder in Betrieb zu nehmen. Die Lage in Fukushima ist nach Ansicht des japanischen Regierungschefs Kan nach wie vor unberechenbar. Die Kritik an Regierung und vor allem auch am Stromanbieter Tepco wächst nun auch in der Öffentlichkeit. Besonders durch wiederholte falsche Meldungen angeblich wegen fehlerhafter Messungen der Radioaktivität wurde die Öffentlichkeit stark verunsichert.
