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Atommüll: Bundesweite Diskussion um Endlager gefordert
Atommüll: Bundesweite Diskussion um Endlager gefordert30.03.2011, 13:39 Uhr
Die Diskussion um den Wechsel in der Atompolitik erreicht nun auch das Thema Atommüll. Die Frage um ein Endlager ist nach wie vor ungelöstAtompolitik muss sich auch mit Endlager beschäftigenGleichgültig, wie die Frage um das Atom-Moratorium ausgeht und wie viele der vorübergehend abgeschalteten Atomkraftwerke tatsächlich für immer stillgelegt werden die Frage um den Verbleib des anfallenden Atommülls bleibt unbeantwortet. Schon in den vergangenen Monaten hatte die Diskussion um die Standorte in Niedersachsen für Aufsehen gesorgt. Das marode Lager in Asse und Bedenken über die Eignung von Gorleben beherrschen die Diskussion. Bisher hatten sich die südlichen Bundesländer wie Bayern und Baden-Württemberg, wo ein Großteil der Atomenergie und somit des Atommülls erzeugt wird, um die Entsorgungsfrage gedrückt. Doch mit dem Machtwechsel in Stuttgart könnte auch hier ein Umdenken einsetzen.
Atomgegner fordern Neustart der Diskussion
Während einer Veranstaltung in der Nähe des Atommülllagers in Gorleben riefen Atomkraftgegner zu einer umfassenden Debatte über das Problem der Endlager auf. Es müsse einen völligen Neustart geben, so die Veranstalter. Gorleben sei als Standort für Atommüll wegen diverser geologischer Mängel völlig ungeeignet. Eine bundesweite Diskussion um das Atommülldilemma sei überfällig, erklärte Wolfgang Ehmke von der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, die seit vielen Jahren gegen die Einlagerung von Atommüll in Gorleben kämpft.
