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Röttgen: Kein Versorgungsproblem durch Energiewende
Röttgen: Kein Versorgungsproblem durch Energiewende15.04.2011, 14:28 Uhr
Die Bundesnetzagentur warnt vor Problemen mit der Stromversorgung, falls kurzfristig weitere Atomkraftwerke abgeschaltet werden. Doch der Umweltminister sieht kein Problem mit der VersorgungssicherheitEnergiewende kein Problem für die Stromversorgung?Das bekannt gewordene Gutachten der Bundesnetzagentur über die Auswirkungen des Atom-Moratoriums hat Fragen nach der Versorgungssicherheit in Deutschland aufkommen lassen. In dem Bericht war die Rede davon, dass ohne enge Abstimmung mit den Stromanbietern bei weiteren Abschaltungen von AKW Engpässe bei der Stromversorgung drohen könnten. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) widersprach im ZDF daraufhin der Auffassung, dass die Energiewende ein Problem bei der Stromversorgung produziere. Wörtlich sagte Röttgen: Wir haben dezidiert kein Versorgungsproblem.
Bundesnetzagentur warnt in Bericht vor Problemen
Auf den Bericht der Netzagentur angesprochen, verwies Röttgen darauf, dass auch der Bericht davon spreche, dass es in den kommenden Jahren keine Versorgungsengpässe geben werde. Allerdings sei eine Energiewende mit einem neuen Energiesystem nichts, was man im Vorbeigehen erledigen könne. Niemand verschweige, dass es hierbei auch zu Problemen kommen könne. Energieexperten gehen davon aus, dass fehlende Strommengen voraussichtlich durch Importe aus dem Ausland gedeckt werden können. Doch als Versorgungsstütze im europäischen Energieverbund wird Deutschland nach Ansicht auch der Bundesnetzagentur an Stabilität einbüßen, wenn tatsächlich alle Atomkraftwerke abgeschaltet würden. Bislang wurden acht AKW stillgelegt und sollen zum größten Teil auch nach Ende des Atom-Moratoriums abgeschaltet bleiben.
