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Erzeugen Energiesparlampen jetzt auch noch Krebs?

Erzeugen Energiesparlampen jetzt auch noch Krebs?18.04.2011, 15:02 Uhr

Die Problematik der Entsorgung wegen des verwendeten Quecksilbers ist bei Energiesparlampen inzwischen bekannt und hat das Image der Stromsparer angekratzt. Doch nun sollen sie auch noch krebserregende Stoffe freisetzenKrebs durch Energiesparlampen?
Am Montag berichtet das NDR-Verbrauchermagazin „Markt“ ab 20.15 Uhr unter anderem über einen Test von Energiesparlampen. Dabei wurde laut eines Vorabberichts offenbar festgestellt, dass manche Energiesparlampen erhebliche Mengen an krebserregenden Stoffen in die Umgebung abgeben können. Bislang war in erster Linie das Problem mit dem Quecksilber bekannt, das beim Zerbrechen der Lampen erhebliche Gefahren für die Gesundheit mit sich bringen kann. Doch offensichtlich gibt es noch andere Inhaltsstoffe, die der Energiesparlampe bei der Produktion beigefügt werden und potenziell gesundheitsschädlich sein können.

Nicht nur Quecksilber in Energiesparlampen vorhanden
In einer Stichprobe ließ das TV-Magazin Energiesparlampen verschiedener Hersteller von einem entsprechend qualifizierten Labor untersuchen. Das Ergebnis der Untersuchung besagt demnach, dass alle getesteten Lampen klar messbare Mengen schädlicher Substanzen enthalten, darunter Phenol, das im Verdacht steht, Krebs zu erregen. Die Stoffe würden beim Betrieb in die Umgebung abgegeben, was besonders bedenklich sei, so ein Sachverständiger gegenüber dem Magazin. Ein Hersteller verwies auf festgelegte Grenzwerte, die nicht überschritten würden. Ein anderer Hersteller sagte zu, den Einbringungsweg der Schadstoffe prüfen zu wollen und vermutet, dass die gemessenen Stoffe aus Klebstoffen der Lampe stammen könnten. Die ohnehin angekratzte Beliebtheit der Energiesparlampe wird dieses Testergebnis sicher nicht erhöhen.

Weitere Infos im Link zur NDR-Webseite zur TV-Sendung am Montag



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