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Röttgen: Strompreise werden nur moderat steigen

Röttgen: Strompreise werden nur moderat steigen16.05.2011, 14:10 Uhr

Zum Nulltarif wird die Energiewende nicht zu haben sein, meint der Umweltminister. Doch seiner Ansicht nach wird auch ein schneller Atomausstieg die Stromtarife nicht explodieren lassen.Strompreise müssen für Bürger und Industrie bezahlbar bleiben
Im Nachrichtenmagazin FOCUS nahm Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) Stellung zu wichtigen Fragen bezüglich der Energiewende. Demnach gebe es zahlreiche Faktoren, die sich auf die Strompreise sowohl steigernd als auch bremsend auswirken könnten. Alles in allem werde sich das die Waage halten, so Röttgen. Allerdings müssten die Verbraucher auch wissen, dass ein Atomausstieg nicht ohne Zusatzbelastungen zu haben sei. Diese müssten aber sozial verträglich gestaltet und sowohl für Industrie als auch für Verbraucher bezahlbar bleiben. Röttgen versprach, die Strompreise gut im Auge zu behalten. Besonders energieintensive Branchen dürften dabei nicht überfordert werden, da diese Industrien zu den wichtigsten in Deutschland gehörten.

Röttgen: Keine Revisionsklausel bei Atomausstieg
Insgesamt ist Röttgen davon überzeugt, dass die Strompreise auch bei einem schnelleren Atomausstieg nicht über Gebühr steigen würden. Eine Revisionsklausel, wie sie von Teilen der CDU/CSU vergangene Woche gefordert wurde, lehnt der Bundesumweltminister hingegen ab. Beim Atomausstieg und der Energiewende gehe es vor allem auch um Planungssicherheit. Ohne diese werde es keine ausreichenden Investitionen geben, so Röttgen weiter. Auch die Problematik der Entsorgung von Atommüll will Röttgen sich stellen. Die CDU sei sich darüber einig, sowohl Gorleben zu erkunden als auch andere Optionen in Erwägung zu ziehen. Röttgen zufolge biete die veränderte Situation auch die Chance, hier endlich zu einem Konsens zu kommen.



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