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Stromanbieter RWE will sich an niederländischem AKW beteiligen
Stromanbieter RWE will sich an niederländischem AKW beteiligen17.05.2011, 16:49 Uhr
Eine Einigung mit dem öffentlichen niederländischen Energiekonzern Delta ermöglicht es RWE, sich nun doch am einzigen Atomkraftwerk des Landes zu beteiligen.Streit der Stromanbieter um AKW-BeteiligungIm Jahr 2009 hatte der deutsche Stromanbieter den niederländischen Versorger Essent übernommen. Essent hielt unter anderem auch 50 Prozent an dem einzigen holländischen Atomkraftwerk in Borssele. Die andere Hälfte gehört dem öffentlichen Stromanbieter Delta. Seinerzeit war die Übernahme von Essent durch RWE nur unter bestimmten Bedingungen genehmigt worden. Eine davon betraf das AKW Borssele, das unter staatlicher Kontrolle bleiben sollte. Delta klagte schließlich gegen den Verkauf von Essent an den deutschen Energiekonzern. Doch nun scheint es eine Lösung in dem Streit zu geben.
Einigung über AKW Borssele in Sicht
Am Dienstag erklärte ein Sprecher des Unternehmens, dass RWE sich mit Delta geeinigt habe. Die Einigung sieht vor, dass die Niederländer 70 Prozent am Atomkraftwerk Borssele halten sollen, während der deutsche Stromanbieter die restlichen 30 Prozent übernimmt. Dabei handelt es sich dem RWE-Sprecher zufolge aber zunächst nur um eine Absichtserklärung; die Einzelheiten des Konzepts seien noch Gegenstand von Verhandlungen.
