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CSU: Alte Atomkraftwerke abgeschaltet lassen
CSU: Alte Atomkraftwerke abgeschaltet lassen18.05.2011, 13:04 Uhr
Nach der gestrigen Veröffentlichung des Abschlussberichts der Reaktorsicherheitskommission gibt es mehr Verwirrung als Klarheit. Die Experten haben sich weder für noch gegen die Stilllegung bestimmter AKW ausgesprochen. Wirklich perfekt ist allerdings keines der getesteten Kraftwerke.Hasselfeldt will alte Atomkraftwerke endgültig vom Netz nehmenBesonders der mangelnde Schutz vor Flugzeugabstürzen wird von der Reaktorsicherheitskommission beklagt. Die Entscheidung darüber, ob und welche Atomkraftwerke daraufhin endgültig vom Netz genommen werden sollen, überlassen sie allerdings der Bundesregierung die dafür schließlich zuständig sei. Die Diskussion geht also mehr oder weniger unverändert weiter. Heute bezog die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, deutlich Stellung. Sie will die momentan im Rahmen des Moratoriums abgeschalteten sieben ältesten Atomkraftwerke nicht mehr ans Stromnetz gehen lassen.
Atomausstieg soll feste Termine haben
Gegenüber der Rheinischen Post sagte die Politikerin, dass es ihr am liebsten sei, wenn diese Kernkraftwerke auf Dauer abgeschaltet blieben. Ferner verlangte sie einen realistischen Weg aus der Kernenergie. Dies sei sowohl durch ein festes Ausstiegsdatum als auch durch einen zeitlichen Korridor möglich, so Hasselfeldt weiter. Aber auch dann müsse ein Gesetz klare Vorgaben für den Beginn und das Ende eines solchen Korridors benennen. In den vergangenen Tagen hatten sich mehrere Koalitionspolitiker für feste Termine ausgesprochen, um den notwendigen Investitionen in die Energiewende eine entsprechende Planungssicherheit zu geben.
