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Elektroautos: Ramsauer lehnt Kaufprämie ab
Elektroautos: Ramsauer lehnt Kaufprämie ab18.05.2011, 13:11 Uhr
In der Diskussion, wie man Anreize zum Kauf von Elektroautos setzen kann, fällt immer wieder das Wort Kaufprämie. Der Verkehrsminister hält davon offenbar überhaupt nichts.Keine Prämien für den Kauf von ElektroautosEine Million Elektroautos werden sich bis zum Jahr 2020 nicht von selbst verkaufen, solange die Angebotspalette relativ dünn ist und die verfügbaren Fahrzeuge im Vergleich sehr teuer sind. Daher fordern einige die Einführung von Kaufprämien ähnlich der Abwrackprämie, um den Absatz elektrisch betriebener Fahrzeuge zu fördern. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) steht dieser Forderung eher kritisch gegenüber, wie er im ZDF klarstellte. Dort sagte er, dass er es mit gewissem Interesse beobachte, wenn ausgerechnet solche Länder, die halb vor einer Staatspleite stünden, derartige Subventionen gewährten.
Ramsauer: Steuerliche Anreize statt Staatspleite
Ramsauer prophezeite, dass diesen Regierungen demnächst die Puste ausgehen werde. Er empfahl den betroffenen Ländern, ihre Staatshaushalte zu sanieren, anstatt Elektroautos mit Prämien zu fördern. Deutschland werde Anreize über steuerliche Vorteile für solche Fahrzeuge setzen. Damit sagt nach Bundeskanzlerin Merkel ein weiterer Regierungsvertreter, dass die von Industrie und Stromanbietern favorisierten Kaufprämien von mehreren tausend Euro je Fahrzeug für die Bundesregierung keine Option darstellen. Heute hat das Bundeskabinett in Berlin die Beschlüsse zur Förderung von Elektroautos gefasst.
