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Strompreise und höherer Verbrauch haben Kosten um 43 Prozent erhöht
Strompreise und höherer Verbrauch haben Kosten um 43 Prozent erhöht23.05.2011, 17:46 Uhr
Die Stromkosten sind im vergangenen halben Jahrzehnt stark angestiegen. Sowohl höhere Strompreise als auch ein gestiegener Verbrauch sind dafür verantwortlich.Stromanbieter verzeichnen höheren VerbrauchDie Energiekosten setzen sich aus vielen Faktoren zusammen. Beschaffungs- und Produktionskosten schlagen ebenso zu Buche wie staatliche Abgaben, z.B. Steuern oder EEG-Umlage. Dazu kommt der Stromverbrauch, der im Durchschnitt in den letzten fünf Jahren gestiegen ist. Zwar achten immer mehr Leute auf den niedrigen Stromverbrauch von Geräten und Beleuchtung, doch gibt es heute in deutschen Haushalten mehr strombetriebene Geräte als früher. Alleine bei den Computern hat der Trend zu Zweit- und Drittgeräten wie Laptops und Netbooks den Stromverbrauch insgesamt erhöht. All dies führt nach einer Analyse des Verbraucherportals toptarif.de zu einer durchschnittlichen Erhöhung der Stromkosten von 43 Prozent in den vergangenen fünf Jahren.
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Dabei hat sich herausgestellt, dass nicht nur Großfamilien durch gestiegene Strompreise und höheren Verbrauch belastet werden, sondern auch Singlehaushalte. Da immer mehr Menschen alleine wohnen, verwaschen sich Synergieeffekte, die Familien automatisch haben. So sitzt in einer Familie meist mehr als eine Person vor dem Fernseher und es wird für mehrere Menschen gekocht und gewaschen, während Singles ihren Einzelbedarf ebenso decken müssen. Um Kosten zu senken, können Stromkunden zunächst ihren Verbrauch reduzieren und beispielsweise alte Haushaltsgeräte durch energieeffizientere Modelle zu ersetzen. Am effektivsten ist jedoch ein Vergleich der Strompreise und der Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter, da irgendwann der Verbrauch kaum noch weiter optimiert werden kann.
