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UBA-Studie: Strompreise steigen bei Atomausstieg kaum
UBA-Studie: Strompreise steigen bei Atomausstieg kaum27.05.2011, 16:42 Uhr
Obwohl die Studie des Umweltbundesamtes (UBA) noch vom Bundesumweltministerium zurückgehalten wird, sind erste Details über die Schlussfolgerungen der Expertise bekannt geworden. Demnach soll sich die finanzielle Belastung in Grenzen halten.Strompreise würden um maximal 0,8 Cent je kWh steigenGestern machte die Meldung Schlagzeilen, dass Bundesumweltminister Röttgen (CDU) ein Gutachten des Umweltbundesamtes zum Atomausstieg vom April noch immer nicht veröffentlicht hat. Eine solche Veröffentlichung ist nun für die kommende Woche geplant. Die Frankfurter Rundschau hat vorab erste Details der Studie genannt. Demnach würde sich ein schneller Atomausstieg bis zum Jahr 2017 nur sehr moderat auf die Strompreise auswirken. Eine Erhöhung der Tarife zwischen 0,6 und 0,8 Cent pro Kilowattstunde sei demzufolge wahrscheinlich. Eine derartige Strompreiserhöhung hätte kaum Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum, so die Einschätzung des UBA.
Studie: Vorteile wiegen Strompreiserhöhung auf
Die Zeitung zitiert aus der Studie auch im Detail. Demnach verringere ein vollständiges Abschalten der Atomkraftwerke in Deutschland bis zum Jahr 2017 die Gefahren und Risiken der Atomenergie deutlich. Die gesellschaftlichen Vorteile, die sich daraus ergeben, würden die moderaten Anhebungen der Strompreise aufwiegen, schreibt die Frankfurter Rundschau weiter. Über die Notwendigkeit von Strompreiserhöhungen herrscht zwischen den verschiedenen Experten der unterschiedlichen Lager Einigkeit uneins ist man sich allerdings nach wie vor über die Höhe der Verteuerung. Hier gehen die Meinungen teilweise stark auseinander.
