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CSU-Chef Seehofer will atomares Endlager neu prüfen

CSU-Chef Seehofer will atomares Endlager neu prüfen30.05.2011, 19:41 Uhr

Während der Großteil der Atomenergie und damit auch die atomaren Abfälle im Süden Deutschlands erzeugt wurden, war die Suche nach einem Endlager immer nur auf Norddeutschland beschränkt. Besonders Bayern stellte sich bezüglich anderer Standorte bislang quer.Gorleben als Endlager nicht geeignet?
Die Endlagerung von Atommüll ist weltweit ein ungelöstes Problem. In Deutschland gibt es lediglich einen Standort, der für die Endlagerung überhaupt je in Betracht gezogen wurde – der Salzstock im niedersächsischen Gorleben. Die Gegner dieses Atommülllagers hatten schon immer die Eignung dieser Lagerstätte bezweifelt und fühlen sich durch die Probleme im maroden Salzstock Asse bestätigt. Hier gibt es massive Probleme mit dem eingelagerten Atommüll. Außerdem scheint es in den späten 70er und frühen 80er Jahren bei der Wahl von Gorleben als Endlager eher um politische als um geologische und physikalische Vorgaben gegangen zu sein.

Seehofer will Neustart bei Suche nach Endlager
Sowohl die Landesregierung von Niedersachsen als auch die Opposition aus SPD und Grünen fordert seit einiger Zeit die Ausweitung der Suche nach geeigneten Lagerstätten auch auf den Süden Deutschlands. Besonders in Bayern hat man sich bislang dagegen gewehrt. Im Zuge der Entscheidung über den Atomausstieg gab CSU-Chef Seehofer heute überraschend bekannt, dass er einen Neustart bei der Endlagersuche für notwendig halte. In Berlin erklärte er am Montag, dass die geologischen Aspekte auf den Prüfstand gestellt werden müssten. Deutschland müsse erst einmal ausgeleuchtet werden, so der bayerische Ministerpräsident.



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