Bis zu 600 Euro sparen!
Jetzt Stromanbieter vergleichen.
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Strompreisrechner
Mit einem Strompreisvergleich bares Geld sparen
» zurück zur Startseite
Atommüll: Söder hält Endlager in Bayern für unwahrscheinlich
Atommüll: Söder hält Endlager in Bayern für unwahrscheinlich31.05.2011, 20:51 Uhr
Die Diskussion über ein Endlager für Atommüll ist erneut voll entbrannt. Nach der Entscheidung der Bundesregierung über den Atomausstieg muss auch diese Frage nun endgültig geklärt werden. Die Meinungen über einen anderen Standort gehen allerdings auseinander.Seehofer für neues EndlagerFür Überraschung hatte gestern die Stellungnahme des bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Chefs Horst Seehofer gesorgt, der von einem Neustart der Suche nach einem geeigneten Endlager für Atommüll sprach. Seinen Worten zufolge müsse Deutschland erst einmal vollständig ausgeleuchtet werden und sämtliche geologischen Aspekte auf den Prüfstand gestellt werden. Bisher hatten sich die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern immer kritisch gegenüber einer neuen Endlagersuche geäußert. Das einzig in Betracht gezogene Endlager befindet sich im niedersächsischen Gorleben, dessen Eignung allerdings inzwischen auch von Wissenschaftlern zunehmend angezweifelt wird.
Söder: Bayern als Standort für Atommüll nicht geeignet
Die Annahme, dass der Stellungswechsel von Seehofer in Sachen Atommüll automatisch bedeutet, dass Bayern sich nun als Standort für ein atomares Endlager anbietet, könnte sich allerdings als grundfalsch herausstellen. Der bayerische Umweltminister Markus Söder hält ein solches Atommülllager in Bayern nur für schwer möglich. Im ZDF sagte der CSU-Politiker, dass die Geologie in diesem Bundesland nicht für die Endlagerung von Atommüll geeignet sei. Die Opposition macht eine Zustimmung zum Atomausstieg unter anderem von der Suche nach einem neuen Endlager abhängig.
