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Atomausstieg: Merkel akzeptiert Stufenplan der Bundesländer
Atomausstieg: Merkel akzeptiert Stufenplan der Bundesländer03.06.2011, 17:11 Uhr
Nicht nur die Opposition hatte sich gegen die plötzliche Abschaltung der verbleibenden Atomkraftwerke in den Jahren 2021 und 2022 ausgesprochen, sondern auch die CDU-regierten Bundesländer.Atomkraftwerke werden stufenweise abgeschaltetDie Befürchtungen der Bundesländer, dass eine Abschaltung der noch laufenden neun Atomkraftwerke auf einen Schlag erfolgen könnte, sind von der Bundesregierung zur Kenntnis genommen worden. Bundeskanzlerin Merkel (CDU) sagte nach einem Treffen am Freitag mit den Ministerpräsidenten in Berlin, dass die Bundesregierung den Stufenplan akzeptiere, der von den Ländern für die Abschaltung der restlichen AKW gefordert wurde. Auch die Befürchtungen der Opposition, dass Reststrommengen alter Meiler auf neuere Atomreaktoren übertragen werden könnten, scheinen zunächst ausgeräumt zu sein.
Merkel: Endpunkt für Atomkraftwerke kommt 2022
Merkel betonte, dass die Novelle des Atomgesetzes verdeutlichen werde, dass jedes einzelne Kraftwerk ein Endproduktionsdatum zugeordnet bekommt. Der absolute Endpunkt für alle Atomkraftwerke sei dann das Ende des Jahres 2022, so Merkel. Damit scheint eine Übertragung von Reststrommengen, wie sie nach dem alten Atomausstiegsgesetz von Rot-Grün theoretisch möglich gewesen wäre, aus dem Spiel zu sein.
