Bis zu 600 Euro sparen!
Jetzt Stromanbieter vergleichen.
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Strompreisrechner
Mit einem Strompreisvergleich bares Geld sparen
» zurück zur Startseite
Atomausstieg: Schavan rügt Kritiker in der eigenen Partei
Atomausstieg: Schavan rügt Kritiker in der eigenen Partei14.06.2011, 13:22 Uhr
Innerhalb der Union gibt es zahlreiche Kritiker am Atomausstieg der eigenen Bundesregierung. Diese Diskussionen schaden nach Ansicht einiger der Partei. Die Bildungsministerin hat deutliche Worte gefunden und die Zweifler in der CDU zur Zurückhaltung aufgerufen.Schavan: Kritiker tragen nichts zur Diskussion über Energiewende beiIn der Zeitung Die Welt äußerte sich Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) verärgert über die wachsende Kritik aus den eigenen Reihen. Die Energiewende stößt vor allem in konservativen Kreisen auf wenig Gegenliebe; hier war bis zuletzt die Entscheidung zur Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke vom letzten Jahr noch verteidigt worden. Schavan wies die ihrer Ansicht nach unproduktiven Kritiker nun in die Schranken. Diese Stimmen trügen nichts Substantielles zur Diskussion bei, sagte sie.
Kein Sonderparteitag der CDU zum Atomausstieg geplant
Die CDU sei immer dann stark und stolz gewesen, wenn sie die Kraft für neue Antworten gefunden habe, so die Ministerin weiter. In Richtung der parteiinternen Kritiker fügte sie hinzu, dass alles andere hieße, die Zeichen der Zeit nicht zu erkennen. Einen Sonderparteitag der CDU zum Atomausstieg lehnt Schavan ab. Ebenfalls ablehnend gegenüber dieser Forderung äußerte sich inzwischen der CDU-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder. Ein Parteitag war von einigen in der Partei gefordert worden, nachdem Bundeskanzlerin Merkel die Atompolitik der Bundesregierung umgekehrt hatte.
