Bis zu 600 Euro sparen!
Jetzt Stromanbieter vergleichen.
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Strompreisrechner
Mit einem Strompreisvergleich bares Geld sparen
» zurück zur Startseite
Fukushima: Strontium im Grundwasser entdeckt
Fukushima: Strontium im Grundwasser entdeckt14.06.2011, 23:49 Uhr
Erstmals haben Wissenschaftler in Japan radioaktives Strontium im Grundwasser in der Gegend um das verstrahlte Atomkraftwerk Fukushima festgestellt. Die Sorge vor weiteren Schäden wächst.Strontium rund um das Atomkraftwerk gefundenDie Furcht vor radioaktiver Verstrahlung des Grundwassers war besonders groß, da dadurch die Radioaktivität auch in Haushalte gelangen kann, die sich weit vom eigentlichen Schauplatz des Atomkraftwerks in Fukushima entfernt befinden. Zudem wird der gesamte Wasserkreislauf auf diese Weise kontaminiert. Erstmals bestätigte das japanische Wissenschaftsministerium am Wochenende, dass das berüchtigte Strontium in der Umgebung des AKW gefunden wurde. Es gilt als besonders gefährlich, weil es sich in den Knochen anreichert und dort langfristige Strahlenschäden bei Menschen verursachen kann. Leukämie und Knochenkrebs sind nur zwei der möglichen Folgeerkrankungen.
Weiterer Hinweis auf Kernschmelze?
Nach der Atomkatastrophe von Fukushima hatte sich der Stromanbieter Tepco lange Zeit zurückhaltend bezüglich einer möglichen Kernschmelze geäußert. Mittlerweile scheint es aber nahezu erwiesen zu sein, dass es in mindestens einem der beschädigten Reaktoren zu einer solchen Schmelze gekommen ist. Das Strontium im Boden ist ein weiterer Hinweis darauf, dass es eventuell auch Leckagen im Druckbehälter von mindestens einem Reaktor gibt, da Strontium nur im Inneren des Reaktors selbst produziert wird.
