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Gaspreise steigen in der zweiten Jahreshälfte stark an

Gaspreise steigen in der zweiten Jahreshälfte stark an21.06.2011, 13:29 Uhr

Der Energieversorger EnBW hat den Anfang gemacht, doch offenbar müssen sich Kunden von über sechzig weiteren Gasanbietern auf höhere Preise einstellen. Um bis zu zehn Prozent sollen die Tarife steigen, berichtet die BILD-Zeitung.Gaspreise verursachen deutliche Mehrkosten für Verbraucher
Unter Berufung auf das Verbraucherportal www.toptarif.de hat die BILD-Zeitung heute berichtet, dass bislang insgesamt 66 Versorger ihre Gaspreise teilweise um über zehn Prozent anheben werden. In Kraft treten soll diese Gaspreiserhöhung in den kommenden beiden Monaten. Dass weitere Unternehmen im Herbst folgen, ist wahrscheinlich. Für einen Familienhaushalt mit einem Durchschnittsverbrauch von 20.000 kWh Gas würde dies Mehrkosten von jährlich knapp 140 Euro bedeuten, so die Zeitung. Betroffen sind ungefähr zehn Prozent der Gaskunden, also knapp zwei Millionen Verbraucher. Erst kürzlich hatte der Gasanbieter EnBW eine Preiserhöhung in entsprechender Höhe angekündigt. Alleine dort sind schon 420.000 Kunden betroffen.

Gestiegener Ölpreis schuld an höheren Gaspreisen
Grund für die Gaspreiserhöhung ist wie üblich der gestiegene Ölpreis, denn die Entwicklung der Erdölpreise und die Gaspreise sind an den Märkten eng miteinander verknüpft. Obwohl es keine technischen oder sonstige nachvollziehbaren Gründe für diese Verbindung gibt, richten sich viele Gaserzeuger noch immer nach diesem Indikator. Konnten die Gasanbieter sich in den vergangenen beiden Jahren relativ günstig mit Kontingenten für Gas eindecken, haben seit der Erholung der Wirtschaft von der Finanzkrise die Ölpreise wieder stark angezogen und belasten nun auch langfristig die Verbraucher auf dem Gasmarkt. Von einer Gaspreiserhöhung betroffene Kunden sollten mit Hilfe eines Gasrechners überprüfen, ob es nicht auch günstiger geht. Viele Gasanbieter erhöhen ihre Preise nämlich noch nicht oder deutlich moderater.



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