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Stromanbieter kühlt Fukushima jetzt mit aufbereitetem Wasser
Stromanbieter kühlt Fukushima jetzt mit aufbereitetem Wasser27.06.2011, 22:26 Uhr
Der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks im japanischen Fukushima meldet eine positive Entwicklung. Offenbar kann die Kühlung des Atomkraftwerks nun einigermaßen zuverlässig gewährleistet werden. Ein wichtiger Schritt bei der Beherrschung der immer noch andauernden Katastrophe.Stromanbieter konnte Schwierigkeiten lösenDer Stromanbieter Tepco setzt zur Kühlung der beschädigten Reaktoren in Fukushima nun auch aufbereitetes, zuvor radioaktiv belastetes Kühlwasser ein. Eine dafür erforderliche Aufbereitungsanlage war vom Betreiber in Rekordzeit errichtet und vor rund zwei Wochen in Betrieb genommen worden. Damals musste sie wegen eines Defektes allerdings nach wenigen Stunden wieder außer Funktion gesetzt werden. Diese Probleme seien nun behoben, betonte der Stromanbieter.
Radioaktives Wasser verhindert Reparatur des Atomkraftwerks
Mit der Wiederinbetriebnahme der Aufbereitungsanlage für das verseuchte Wasser schließt Tepco eine wichtige Lücke bei dem Versuch, das Atomkraftwerk von Fukushima wieder zu stabilisieren. Nach der Reaktorkatastrophe im März haben sich dort bereits mehr als 100.000 Tonnen hochradioaktiv verseuchtes Wasser angesammelt. Dieses Wasser hindert die Einsatzkräfte daran, die beschädigten Kühlkreisläufe der Reaktoren zu reparieren, weswegen die Reinigung dieses Wassers oberste Priorität hat.
