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USA: Atomkraftwerke und Atomzentrum von Naturgewalten bedroht

USA: Atomkraftwerke und Atomzentrum von Naturgewalten bedroht29.06.2011, 19:34 Uhr

Während das Atomforschungszentrum Los Alamos in New Mexico von Buschbränden bedroht wird, haben die Techniker zweier Atomkraftwerke weiter nördlich mit Hochwasser zu kämpfen.Brände nähern sich Atomforschungszentrum Los Alamos
Im Nuklearforschungszentrum Los Alamos wurden früher Atombomben getestet. Solche Waffen lagern dort nicht mehr, doch könnten die Brände für ungesicherte Kanister mit schwach radioaktivem Abfall problematisch werden. Darunter sind zum Beispiel medizinische Geräte oder Abfälle aus Röntgenabteilungen, aber auch plutoniumhaltiges Material, das unter Umständen in die Luft freigesetzt werden könnte. In den letzten Stunden sieht es so aus, als seien die Brände außer Kontrolle geraten. Etwas anders sieht die Situation in zwei Atomkraftwerken in Nebraska aus.

Hochwasser könnte Atomkraftwerk überfluten
Der Fluss Missouri führt derzeit Hochwasser und könnte die Anlagen zweier Atomkraftwerke überfluten. Genau das wurde auch dem Unglücksreaktor im japanischen Fukushima zum Verhängnis – wenngleich der Tsunami natürlich sehr viel schneller stattfand. Allerdings ist das Atomkraftwerk Calhoun inzwischen komplett vom Wasser umschlossen. Noch sei der Wasserstand nicht kritisch, so die zuständigen Stellen. Sollten die Fluten aber um weitere zwei Meter ansteigen, wäre dies ein „ernsthaftes Problem“, sagte der Atomphysiker Professor Kaku dem US-Sender CNN. Die Kraftwerksbetreiber sehen aber trotz Baugleichheit des Reaktors in Calhoun keine Parallelen zu Fukushima, da man sich auf das Hochwasser habe vorbereiten können. Das AKW Calhoun ist stillgelegt, doch es lagern zahlreiche hochradioaktive Abfälle auf dem Gelände, die bei einer Überflutung freigesetzt werden könnten.



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