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Bundestag spricht sich für CO2-Speicherung aus
Bundestag spricht sich für CO2-Speicherung aus08.07.2011, 17:42 Uhr
Die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid klingt nach einer guten Idee, ist aber höchst umstritten. Die Gegner dieser Technologie befürchten Probleme mit der noch kaum erprobten Einlagerung von CO2.CO2-Abscheidung stark umstrittenDie Idee klingt zunächst gar nicht schlecht. Anstatt das Kohlendioxid, das beispielsweise beim Betrieb von Kohlekraftwerken entsteht, in die Atmosphäre zu entlassen, soll das CO2 in unterirdische Hohlräume gepresst und dort gelagert werden. Doch zahlreiche Bürgerinitiativen wehren sich gegen die Technologie. Sie befürchten, dass das CO2 an der Erdoberfläche wieder austreten könnte. Geschieht dies in großen Mengen, wäre das sogar lebensgefährlich. Die Gegner ziehen Parallelen zur unterirdischen Lagerung von Atommüll, welche zunächst auch von Experten stets als problemlos und sicher bezeichnet wurde. Ungeachtet dessen hat der Bundestag das Gesetz zur unterirdischen Speicherung von CO2 beschlossen und damit eine EU-Richtlinie umgesetzt.
Kohlekraftwerke ohne Kohlendioxid?
Die Abscheidung von Kohlendioxid gilt als wichtige Voraussetzung für den langfristigen Weiterbetrieb der Kohlekraftwerke in Deutschland. Nach dem Atomausstieg bekommt diese Diskussion besondere Aufmerksamkeit, da der Ausfall der Atomkraftwerke mittel- und langfristig kompensiert werden muss, bis die Erneuerbaren Energien in ausreichender Menge zu Verfügung stehen. Die Bundesländer sollen allerdings umfangreiche Rechte erhalten, um die CO2-Abscheidung auf ihrem Gebiet zu untersagen.
