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Stromanbieter EnBW erhöht Strompreise für Heizungen und Wärmepumpen
Stromanbieter EnBW erhöht Strompreise für Heizungen und Wärmepumpen19.07.2011, 18:00 Uhr
Der sogenannte Wärmestrom wird für Kunden von EnBW zum Teil deutlich teurer. Ab 1. November sollen die entsprechenden Tarife steigen sehr zum Ärger von Verbrauchern und Politik.Strompreise für Wärmestrom steigen deutlichWie die EnBW Vertrieb GmbH (EVG) am Montag in Stuttgart der Öffentlichkeit mitteilte, werden die Strompreise für Kunden, die sogenannten Wärmestrom beziehen, um etwa 15 Prozent steigen. Hierbei sei eine einmalige Bonuszahlung miteinbezogen, so das Unternehmen. Im Folgejahr würde die Strompreiserhöhung sogar rund 30 Prozent betragen. Nicht betroffen hiervon sind normale Stromkunden, sondern nur solche, die Heizstrom oder Strom für den Betrieb von Wärmepumpen beziehen. Der Stromanbieter begründet die Erhöhung mit allgemeinen Preissteigerungen und der starken Anhebung der EEG-Umlage zu Beginn des Jahres.
Politik kritisiert Stromanbieter
Aus der Politik kam scharfe Kritik zu der Preiserhöhung. Der Stuttgarter SPD-Fraktionschef Schmiedel forderte eine kartellrechtliche Untersuchung der Preispolitik von EnBW. Die Preissprünge könnten im Einzelfall bis zu 40 Prozent betragen. Außerdem könnten die betroffenen Verbraucher kaum zu einem anderen Stromanbieter wechseln, was die Situation zusätzlich verschärfe. Auch der Umweltminister von Baden-Württemberg, Untersteller (Die Grünen), zeigte sich wenig begeistert von der Preiserhöhung, welche die Stromkunden richtig zu spüren bekämen.
