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Heizöl-, Benzin- und Strompreise treiben Inflation voran
Heizöl-, Benzin- und Strompreise treiben Inflation voran27.07.2011, 18:59 Uhr
Die Energiepreise belasten die Bürger deutlich stärker als vor einem Jahr. Die aktuelle Inflationsrate für Juli beträgt 2,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte.Inflation fiel im Juli stärker aus als erwartetTiefer mussten die Bürger erneut wegen der gestiegenen Energiekosten in die Tasche greifen. Seit Juli 2010 sind sowohl die Heizöl- und Benzinpreise gestiegen, vor allem aber auch die Strompreise. Angesichts der Energiewende rechnen viele Experten mit weiteren Preissteigerungen, welche die Stromanbieter in den nächsten Monaten und Jahren an die Kunden weitergeben werden. Aber auch das nach wie vor hohe Preisniveau bei Öl sorgt für stärkere Belastungen sowohl an der Tankstelle als auch für Haushalte, die Heizöl beziehen. Mit der Steigerung um 2,4 Prozent hat die Geldentwertung wieder das Zweieinhalb-Jahreshoch vom April erreicht. Eigentlich hatten die Statistiker erwartet, dass die Inflationsrate auf dem Stand von Juni bei 2,3 Prozent verharren würde.
Strompreise vergleichen kann Mehrkosten ausgleichen
Details über die Inflationsrate werden am 10. August präsentiert. Doch die Preissteigerung liegt nicht nur an den höheren Strompreisen oder teurem Benzin. Aufgrund der Erzeuger- und Importpreise erwarten einige Finanzexperten sogar einen Anstieg auf bis zu 2,9 Prozent gegen Ende des Jahres. Verbraucher können zumindest bei den Energiekosten gegensteuern, indem sie aufmerksam den Ölpreis im Auge behalten und die Strompreise regelmäßig vergleichen. Gerade beim Wechsel zu einem anderen Stromanbieter lässt sich meist eine ganze Menge einsparen.
