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LCD, LED und Plasma. Wer verbraucht am geringsten Strom?
LCD, LED und Plasma. Wer verbraucht am geringsten Strom?01.08.2011, 12:15 Uhr
Bei den heutigen Energiepreisen stellt sich die Frage nach dem Stromverbrauch bei allen Haushaltsgeräten. Wie kann bereits beim Neukauf darauf geachtet werden, dass das neue Gerät einen niedrigen Verbrauch haben? Bei weißer Ware, wie Waschmaschinen oder Kühlschränken gibt es bereits Aufkleber, die den Konsumenten darüber aufklären, welche Energieeffizienz das jeweilige Gerät hat. Wer jedoch einen neuen Fernsehkauf plant, muss sich vorher selbst informieren, da bei TV-Geräten diese Ausweisung bisher fehlt.Plasma-Fernseher haben den großen Vorteil, dass das Fernsehbild auch schräg einsehbar ist. Sitzt der Zuschauer also nicht unmittelbar vor, sondern leicht schräg daneben, kann er problemlos das Geschehen verfolgen. Das Bild wird, vereinfacht ausgedrückt, durch ionisiertes Gas dargestellt. Der erste Plasma-Fernseher wurde von der Firma Pioneer 1997 verkauft. Der Stromverbrauch eines solchen Gerätes wächst mit der Höhe der Auflösung und der Helligkeit des Filmes. Helle Bilder benötigen mehr Strom als dunkle Filme.LCD-Fernseher sind Flüssigkristallbildschirme. Sie bestehen aus einzelnen Bildpunkten, die unabhängig voneinander verschiedene Farbimpulse optisch darstellen können. Diese Technik erhöht die Energiezufuhr nicht bei hellen Bildern, sondern bleibt konstant. Der Stromverbrauch ist von der Farb- und Lichtdarstellung unabhängig. LCD-Fernseher können, durch die genau definierten Bildpunkte, am besten direkt von vorne eingesehen werden. Die meistverkauften TV-Geräte derzeit sind mit LCD ausgestattet und somit Marktführer.
Damit die Kontraste mehr hervorgehoben werden, werden immer mehr LCD Geräte mit LED Hintergrundbeleuchtung im Handel angeboten. Es gibt zwei Varianten der Hintergrundbeleuchtung: konstantes, helles (meist weißes) Hintergrundlicht und eine Hintergrundbeleuchtung, die sich an die Farben der Fernsehfarben anpasst, um somit das Fernsehbild optisch zu vergrößern.
Ausschlaggebend für den jeweiligen Stromverbrauch ist zudem die Größe des Gerätes - ist die Bildfläche klein, verbraucht sie weniger Strom als eine vergleichbar größere Diagonale. Letztendlich muss der Verbraucher die jeweiligen Vor- und Nachteile für sich abwägen, um dann entscheiden zu können, welche Technik in seinem Haushalt am sinnvollsten ist. Eine Kombination aus Eigenrecherche und Verkaufsberatung kann hier als sinnvoll erachtet werden.
