Bis zu 600 Euro sparen!
Jetzt Stromanbieter vergleichen.
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Strompreisrechner
Mit einem Strompreisvergleich bares Geld sparen
» zurück zur Startseite
Stromanbieter: Verwirrung um geplante Streichungen bei E.ON
Stromanbieter: Verwirrung um geplante Streichungen bei E.ON01.08.2011, 14:18 Uhr
Nachdem der Spiegel über einen weitreichenden Konzernumbau bei E.ON geschrieben hat, der auch umfangreiche Streichungen und Schließungen zur Folge haben soll, fürchtet der Betriebsrat, übergangen zu werden.Spiegel: Stromanbieter plant möglicherweise StellenstreichungenEinem Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel zufolge plant der Stromanbieter Schließungen einiger Konzerntöchter, darunter E.ON Ruhrgas (Essen) und E.ON Enegie (München). Auch die Kraftwerksgesellschaft in Hannover soll dem Bericht zufolge Gegenstand der Streichungen sein. Einige Geschäftsbereiche sollen auf die Konzernzentrale in Düsseldorf in bestehende oder neu zu gründende Gesellschaften integriert werden. Insgesamt könnte der Umbau die Streichung von mehreren hundert Stellen bedeuten, so der Spiegel weiter. Der Stromanbieter selbst schwieg zunächst zu den Presseberichten und verwies in einer Erklärung lediglich darauf, dass E.ON mögliche Anpassungen der Strategie und der Aufstellung des Unternehmens prüfe. Dies habe mit den veränderten Rahmenbedingungen zu tun, womit der Atomausstieg gemeint sein dürfte.
Betriebsrat fordert Klarstellung vom Stromanbieter
Der Konzernbetriebsrat hat unterdessen eine Stellungnahme von Konzernchef Johannes Teyssen gefordert. Aufgeschreckt durch die Presseberichte fürchten die Arbeitnehmervertreter, beim Umbau des Stromanbieters übergangen zu werden. Die Mitarbeiter seien durch die Berichte verunsichert, weswegen man eine Klarstellung der Konzernleitung erwarte, so der Chef des Konzernbetriebsrats gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Die Lage für den Stromanbieter sei nach dem Atomausstieg zwar schwierig, doch mache das Unternehmen noch immer Milliardengewinne, so der Arbeitnehmervertreter. Bis Ende 2012 bestehe zudem ein Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen für die 30.000 Beschäftigten von E.ON. Ob an den Berichten überhaupt etwas dran ist, bleibt letztlich fraglich. Am Mittwoch will der Konzern die Quartalszahlen vorlegen.
