Bis zu 600 Euro sparen!
Jetzt Stromanbieter vergleichen.
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Strompreisrechner
Mit einem Strompreisvergleich bares Geld sparen
» zurück zur Startseite
Streit mit Gazprom: Energiekonzern E.ON ruft Schiedsgericht an
Streit mit Gazprom: Energiekonzern E.ON ruft Schiedsgericht an02.08.2011, 12:24 Uhr
Durch langfristige Lieferverträge muss E.ON hohe Gaspreise an den russischen Produzenten Gazprom zahlen. Dadurch macht der deutsche Gasanbieter große Verluste und will daher nachverhandeln.Gaspreise für E.ON zu hochBeim russischen Energiekonzern Gazprom sind die Gaspreise an die Entwicklung der Ölpreise gebunden. Da diese extrem gestiegen sind, muss der deutsche Gasanbieter E.ON für seine Gaslieferungen entsprechend viel zahlen, da die Lieferverträge langfristig im Voraus abgeschlossen wurden. Da die Kunden aber von inzwischen niedrigeren Gaspreisen profitieren möchten, die andernorts gezahlt werden, macht E.ON Ruhrgas als Zwischenhändler für Ferngas große Verluste. Weil Gazprom wenig Interesse an solchen Nachverhandlungen beim Preis hat, will E.ON nun ein Schiedsgericht anrufen.
Gasanbieter ruft Schiedsgericht an
Laut einer Mitteilung von E.ON Ruhrgas habe der Gasanbieter ein Schiedsgerichtsverfahren eingeleitet. Diese Möglichkeit sei in den Lieferverträgen ausdrücklich vorgesehen, falls die Preisverhandlungen nicht einvernehmlich abgeschlossen werden könnten. Dennoch gingen die Gespräche zwischen dem Gasanbieter und dem Lieferanten Gazprom weiter, um eine Verhandlungslösung zu erzielen, so ein Sprecher von E.ON.
