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Stromanbieter RWE denkt über Verkauf von Tochterfirmen nach
Stromanbieter RWE denkt über Verkauf von Tochterfirmen nach02.08.2011, 14:20 Uhr
Die großen Energiekonzerne scheinen nach dem Atomausstieg einen Konsolidierungsbedarf zu haben. Auch RWE erwägt nun offenbar über den Verkauf einiger Tochterfirmen.Große Stromanbieter denken über Veränderungen nachErst machte EnBW Schlagzeilen mit einem schlechten Halbjahresergebnis und der Überlegung, Arbeitsplätze abzubauen. Dann riefen Berichte über Pläne von E.ON die Gewerkschaften auf den Plan, denen zufolge Streichungen bevorstehen. Und nun scheint auch der Stromanbieter RWE einen Teil seiner Tochterfirmen verkaufen zu wollen. Einem Bericht der Financial Times Deutschland zufolge prüft der Vorstand des Unternehmens offenbar, sich von mehreren Tochterfirmen zu trennen. Darunter seien die Frankfurter Süwag Gruppe, der Saarbrücker Versorger VSE und die Koblenzer Elektrizitätswerke.
Stromanbieter nennt nächsten Montag Details
Wie die FTD weiter schreibt, hätten die Tochterfirmen im Jahr 2010 zusammen 3,2 Milliarden Euro Umsatz erzielt. Dies entspreche einem Sechstel des inländischen Vertriebsgeschäfts von RWE. Jürgen Großmann, der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns, soll dem Zeitungsbericht zufolge am kommenden Montag die Pläne im einzelnen vorstellen, die den Stromanbieter möglicherweise grundlegend verändern werden.
